Vom Alpen-Breitschötchen bis zu Zirbe

Pflanzenmodelle in den Nationalparkwelten

Modellierung von 10 Pflanzenexponaten. Wissenschaftlich genaue und detailreiche botanische Modelle in Originalgröße 1:1 oder Vergrößerungen 1:6.

Vom zweiblütigen Steinbrech über die Zweifarben-Segge bis zur Zirbe

Pionierpflanzen auf dem Vormarsch

Pflanzenmodell in Originalgröße 1:1 zeigen die Sukzession der Pionierpflanzen, die auf den Rückgang des Gletschers folgen: Auf den zweiblütigen Steinbrech (Saxifraga biflora) mit seinem stark regenerativem Wurzelwerk folgt die Zweifarben-Segge (Carex bicolor), welche sich gerne in den Bereichen nahe des Gletscherbaches ansiedelt bis zur Zirbe (Pinus cembra) als Symbol für die Rückeroberung der Landschaft durch den Wald.

Wollgras oder Sonnentau

Die Qual der Wahl

Pflanzenmodelle von Scheuchzers Wollgras (Eriophorum scheuchzeri)
und Langblättrigem Sonnentau (Drosera angelica) in Originalgröße 1:1
symbolisieren Leben und Tod im Moor.

Die Endemiten der Hohen Tauern

Einzigartige Überlebenskünstler

Während der Eiszeiten fanden einige Arten Zuflucht auf den eisfreien Nunataks der Hohen Tauern. Nach dem Rückzug der Gletscher blieben sie isoliert und entwickelten sich über Jahrtausende zu einzigartigen Spezies, die nur in winzigen, abgegrenzten Gebieten existieren. Einige dieser faszinierenden Endemiten sind weltweit nur auf einem einzigen Gipfel zu finden.

Wir gestalteten 3 Modelle der Endemiten in 1:6 vergrößert: Alpen-Breitschötchen (Braya alpina), Zwerg-Seifenkraut (Saponaria pumila) und den Zwerg-Haarschlund (Comastoma nanum)

Bittere Lärchen-Baumschwamm und Gelber Spatelpilz

Faszinierende Waldpilze

Für den Waldraum wurden 1:1 Modelle vom gelben Spatelpilz (Spathularia flavida) und Bitteren Lärchen-Baumschwamm (Laricifomes officinalis) erstellt.

Der Bittere Lärchen-Baumschwamm ist ein imposanter Baumpilz. Er bildet bis zu 20 cm lange, konsolenförmige Fruchtkörper. Alte Exemplare erreichen beeindruckende 65 cm Höhe und 7 kg Gewicht, mit rissigen grau-schwarzen Krusten auf der Oberseite. Da er medizinisch genutzt wurde und nur auf sehr alten Lärchen zu finden ist, ist er extrem selten geworden.

Einblicke in die Entstehung der Pflanzenmodelle

Making-of

Durch gründliche wissenschaftliche Recherche und präzise 3D-Modellierung im Computer erstellen wir exakte botanische Repliken.
Mit großer Geduld und Feingefühl kolorieren wir die 3D-gedruckten Pflanzenmodelle, um jede Einzelheit detailgetreu darzustellen

Projekt Details

Fakten

Kunde

Nationalparkzentrum Hohe Tauern GmbH

Fertigstellung

2024

Leistungen

Pflanzen-, Pilz- und Tiermodelle, Erklärvideo, Digitales Magazin